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Mountainbike -Tour rund um die Milseburg

Streckenverlauf: Friesenhausen, Finkenhain, Altenrain, Guckaihof, Vorderstellberg, Grabenhöfchen, Milseburg, Danzwiesen, Schackau, Fohlenweide, Thiergarten, Birkenhof, Finkenhain, Friesenhausen, Feriendorf

Tourenlänge:             31 km
Höhenunterschied:    290 m
Schwierigkeitsgrad:  mittel bis schwer

In  Friesenhausen biegen wir ab nach Finkenhain. Dort biegen wir links ab Richtung Langenbieber. Wir fahren talwärts durch die Weiler Birkenhof und Altenrain. Dort treffen wir auf den Ortradweg 13, welcher über Guckai zum Hochrhönring führt. Dort biegen wir rechts ab Richtung Wolferts /Steinwand nach 300 M (Bushaltestelle) wieder links Richtung Vorder- und Hinterstellberg. Die schwere Steigung endet an einer Ruhebank. Von hier hat man eine gute Sicht auf die Rückseite der Milseburg und die Wasserkuppe.

Wir radeln immer geradeaus Richtung Grabenhöfchen und direkt hinter dem Weiler Eselsbrunn biegen wir links ab und folgen der Markierung „Milseburg“  geradeaus nach Danzwiesen.

Außer dem Kreuzberg hat wohl kein Berg der Rhön so viel Beachtung gefunden wie die Milseburg. 
Sie ist die größte und bedeutendste Ringwallanlage innerhalb des Rhöngebietes und gehört zu den schönsten und am meisten besuchten Bergen der Rhön . Sie ist der mächtigste, aus Phonolith aufgebaute Kegelstumpf der so genannten Kuppenrhön. Die Funde lassen auf eine intensive Dauerbesiedlung schließen. In Vor- und frühgeschichtlicher Zeit war die Milseburg dreifach befestigt. Das hängige und terrassenartige Plateau ist auf natürliche Art gegen Angreifer geschützt und brauchte nur ergänzende Wälle. Drei Zugänge führen in den Ringwall Milseburg. Auf dem 830 m hoch gelegenen Phonolithkegel mit sehr guter Rundumsicht befindet sich eine barocke Kreuzigungsgruppe und unter dem Gipfel die St.-Gangolfs-Kapelle und eine bewirtschaftete Schutzhütte des Rhönklubs.

Die Milseburg ist im Volksmund von zweigen Sagenkreisen umgeben. Einmal ist da der Riese Mils, der - im Bunde mit dem Teufel - gegen das Christentum in der Rhön ankämpfte, letztlich aber unterliegt und unter dem Berg sein steinernes Grab findet, und dann der Ritte und Heilige Gangolf, der hier Wunder gewirkt haben soll.

                Wer einen Abstecher auf die Milseburg machen möchte ( 30 Min. Fußwegaufstieg, Rundweg 3,5 km),
                zweigt hinter dem Weiler Danzwiesen  über den befestigten Wanderweg nach links ab und erreicht bald den
                Fuß der Milseburg. Dann erfolgt innerhalb des Naturschutzgebietes der Aufstieg zur Kuppe auf dem        
                prähistorischen Wanderpfad, auf dem Informationstafeln reichlich Auskunft geben über das Leben der
                Kelten im Oppidum der Latene-Zeit (550 v.Chr.).

Man kann über den Hinweg zurückgehen oder den Rundweg nutzen, um alle Informationstafeln des Lehrpfades kennen zu lernen. Über den Zuweg zum Parkplatz kehren wir mit dem Rad zurück zur Landstraße Kleinsassen-Hilders

                Wer noch einen kleinen Abstecher von  3 km (Hin- und Rückweg - Höhenunterschied 50 m) zum               
                Wachmuseum machen möchte, muss beim Auftreffen auf die Straße nach Danzwiesen östlich in Richtung 
                Bahnhof Milseburg  fahren. In dem ehemaligen Bahnhof befindet sich heute eine Verkaufsausstellung
                mit einer großen Anzahl künstlerischer Artikel  - Gemälde, Geschenkartikel aller Art -  und eine Wachs-
                figurenausstellung.  (Hier gibt es auch Kaffee und Kuchen sowie  im Haus Milseburg Speisen aus der Rhön.

An der Kreuzung Danzwiesen - Kleinsassen/Hilders biegen wir rechts ab und nach 100 m wieder links Richtung Schackau. Nach 1 km folgen wir dem Hinweisschild Elters bis zur nächsten Kreuzung und fahren dann links durchs Mambachtal nach Schackau.

Wir überqueren die Landstraße und fahren nach 50 m links in den Birkenweg Richtung Fohlenweide.

Auf der Anhöhe vor der Fohlenweide halten wir uns links. Nach weiteren 50 m geht es rechts weiter und dann geradeaus zur Straße Kleinsassen-Thiergarten.

                Der gesamte Bereich gehörte früher zum Jagdschloss Thiergarten der Fuldaer Fürstäbte und war ehemals
                von einer rund acht Kilometer langen Steinmauer umschlossen. Die 1802 erfolgte Säkularisation bedeutete
                auch das Ende dieses Idylls. Mit Ausnahme des Marstallgebäudes (heutiges Hotel) wurden alle abgerissen.
                Danach wurde das Gebiet  bis in die Nachkriegszeit als Fohlenweide genutzt. Die natürlichen Gegeben-             
                heiten und die Überreste der ehemaligen Schlossgartenanlage wurden genutzt, um durch die Naturpark-         
                verwaltung einen Naturlehrgarten anzulegen. Neben der Geschichte wird über die Tier- und Pflanzenwelt            
                sowie über Gesteinsbiotope und ausgewählte Lebensräume der Rhön der Rhön berichtet.

Zur letzten Heimetappe fahren wir zur Straße Kleinsassen-Thiergarten. Dort fahren wir rechts weiter und zweigen nach 100 m links Richtung Thiergarten, Altenrain, Birkenhof. Dort kann ein Umweg über Dipperz auf dem Radweg 13 genommen werden oder direkt über Finkenhain zur Rhön Residence.

PS: Über die Milseburg gibt es eine kleine Broschüre des Verlag Parzeller..

Über den Naturlehrgarten eine Broschüre der Naturparkverwaltung, Wörthstr. 15, 36036 Fulda insbesondere auch für Schulklassen.


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